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Peru:
Der peruanische Präsident Alan Garcia hat seiner Vermittlerrolle zwischen dem ecuadorianischem Präsidenten Rafael Correa und dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe zugesagt. Ziel ist es, die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder aufleben zu lassen. Nachdem das kolumbianische Militär auf ecuadorianischem Gebiet ein Mitglied der FARC getötet hat, gab es Spannungen zwischen den beiden Ländern, die zum Abbruch der diplomatischen Beziehung seitens Ecuador führten. Garcia wird die beiden Präsidenten bei der 5. Versammlung Lateinamerikas, der Karibik und der Europäischen Union an einen Tisch bringen und bei den Gesprächen vermitteln. Angela Gutierrez Flores |
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Peru:
In München haben Kunstfahnder des Landeskriminalamts mehrere Künststücke südamerikanischer Kulturen sichergestellt. Es handelt sich dabei um verschiedene Goldmasken, Schmuck und Skulpturen, deren Wert sich auf ca. 64 Mio. Euro beläuft. Wem die Stücke gehören ist noch unbekannt. Sicher ist, dass die Kunstgüter vor Kurzem von Spanien nach München gebracht wurden. Dort wurden sie zuletzt in 1997 öffentlich ausgestellt, woraufhin Peru einen Kunstraub angezeigt und Eigentumsrechte beansprucht hatte. Bis der rechtmäßige Eigentümer ermittelt ist werden die Kunstgegenstände an einem geheimen Ort unter Verschluss gehalten. Melanie Barth |
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Peru:
In Puno findet heute ein regionaler Streik gegen die Erhöhung der Lebenskosten statt. Die Mehrheit der Bevölkerung der Region befolgte den angekündigten Stillstand und blockiert für 24 Stunden die Hauptverbindungsstrassen von und nach Puno sowie die Innenstadt mit Steinen und Scherben. Der Protest wurde von allen Führungsebenen der Provinz ins Leben gerufen und wird von Händlern, Transporteuren, Universitätsstudenten, Lehrern und Arbeitern des öffentlichen Sektors durchgeführt. Dadurch sind der Verkehr und der Handel völlig lahmgelegt, die Läden sind geschlossen, und die Bevölkerung ist zu Fuss unterwegs. Der Streik wird als Abwendung gegen den Staatspräsidenten von Peru, Alan García Pérez sowie gegen die Nichterfüllung von Vereinbarungen durch den Präsidenten der Region, Hernán Fuendes Guzmán, und die lokalen Behörden verstanden. „Niemand der Behörden löst die Probleme der Bevölkerung, weder die Regierung der Region noch die Regierung von Puno, deshalb unsere Abwendung gegen diese; sie müssen endlich zu handeln beginnen, sonst werden wir uns weiterhin mit Streiks wehren müssen“, gab der Hauptinitiator Guido Vélez Carita bekannt. Glücklicherweise sind die viventura-Gruppen nicht vom Streik betroffen. Rosalino Gasperina |
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Peru:
Die Inka-Nuss, Sacha Inchi, soll den weltweiten Biomarkt erobern. Die Amazonaspflanze und seine Samen gelten als eine der reichhaltigsten, natürlichen Quellen für ungesättigte Fettsäuren. Die Wirkstoffe Omega 3 (48%), Omega 6 (35%)sowie Omega 9 (7%) senken den Cholesterinspiegel, beugen Herzinfarkten vor und lindern rheumatische Beschwerden und Muskelkater. Schon die Frauen aus dem Amazonas haben die Samen mit Mehl zu einer Creme verarbeitet und nun sollen auch die Frauen aus den Industrieländern in den Genuss der Anti-Aging-Wirkung kommen. Bleibt zu hoffen, dass die wirtschaftliche Ausbeutung, wie etwa bei Kaffee oder Kakao ausbleibt und die indigenen Gruppen, Bauern und Firmen des Landes von dem pflanzlichen Gold ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Sonja Anwar |
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Peru:
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird erstmalig in ihrer Amtszeit nach Lateinamerika reisen. Dabei wird sie auch am 5. Gipfeltreffen am 15. und 16. Mai 2008 in Lima teilnehmen. So hat sie bereits ihr Kommen sowie das einer großen deutschen Delegation zugesichert. Dieser Gipfel tagt seit 1999 alle zwei Jahre abwechselnd in Südamerika und Europa. An dieser Konferenz werden die Staats- und Regierungschefs der EU, von Lateinamerika und Staaten der Karibik teilnehmen. Die Gipfeltreffen konzentrieren sich auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit, wie auch einer nachhaltigen Entwicklung, den Klimawandel und die Energiesicherheit. Um das Verkehrsaufkommen in Lima an den stattfindenden Tagen zu reduzieren, hat man den 15. und 16. Mai diesen Jahres in Lima zu arbeitsfreien Tagen erklärt. Vor dem Gipfel wird Angela Merkel Brasilien besuchen und anschließend ihre Reise nach Kolumbien und Mexiko fortsetzen. Alexandra Peupelmann |
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